Spirituelle Hinweise im Koran über die Astrologie

Wer Astrologie und die Bedeutung unserer Himmelskörper auf einer mehr spirituellen Ebene verstehen möchte, studiere folgende Verse aus dem Heiligen Koran:

 

Zur Sonne

„Gott belangt euch (beim Gericht?) nicht wegen des (leeren) Geredes in euren Eiden. Er belangt euch vielmehr wegen dessen, was euer Herz begeht (d.h. wegen der Handlungen, die ihr bewusst und mit innerer Anteilnahme begeht). Er ist mild und bereit zu vergeben.“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Die Kuh, 2:225)  


Zum Mond

„"Und am Tag (des Gerichts), da Gott sie anruft und sagt: ""Was habt ihr (in eurem Erdenleben) den Gesandten geantwortet? (Habt ihr ihnen Gehör geschenkt?)""" Da, an jenem Tag, wissen sie über nichts mehr, Bescheid, und sie wenden sich nicht (mehr) mit Fragen aneinander. Was (allerdings) denjenigen angeht, der umkehrt und glaubt und tut, was recht ist, so wird er vielleicht zu denen gehören, denen es wohl ergeht. Und dein Herr schafft, was er will, und wählt (was er zu tun für gut findet). Sie haben nicht zu wählen. Gott sei gepriesen! Er ist erhaben über das, was sie (ihm an anderen Göttern) beigesellen. Und dein Herr weiß, was sie im Stillen in sich hegen, und was sie bekanntgeben. Und er (allein) ist Gott. Es gibt keinen Gott außer ihm. Ihm sei Lob im Diesseits und Jenseits (fie l-uulaa wal-aakhira)! Ihm steht die Entscheidung (hukm) zu. Und zu ihm werdet ihr (dereinst) zurückgebracht. Sag: Was meint ihr wohl, wenn Gott euch die Nacht zu einem Dauerzustand bis zum Tag der Auferstehung machen würde? Was für ein Gott außer Gott könnte euch (dann) Helligkeit bringen? Wollt ihr denn nicht hören? Sag: Was meint ihr wohl, wenn Gott euch den (hellichten) Tag zu einem Dauerzustand bis zum Tag der Auferstehung machen würde? Was für ein Gott außer Gott könnte euch (dann) eine Nacht bringen, in der ihr ruhet? Wollt ihr denn nicht sehen? In seiner Barmherzigkeit hat er euch (alle beide) die Nacht und den Tag gemacht, (die Nacht) damit ihr in ihr ruhet, und (den Tag) damit ihr danach strebet, daß er euch Gunst erweist, (indem ihr eurem Erweb nachgeht). Vielleicht würdet ihr dankbar sein. "Und am Tag (des Gerichts), da Gott sie anruft und sagt: ""Wo sind (nun) meine angeblichen Teilhaber?""" "Und aus jeder Gemeinschaft (umma) ziehen wir einen Zeugen heraus (damit er über sie aussage). Und wir sagen: ""Bringt euren Beweis vor!"" Da erkennen sie, daß die Wahrheit auf der Seite Gottes ist. Und entschwunden ist ihnen (und zu nichts geworden), was sie (an lügnerischem Götzenglauben) ausgeheckt haben."

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Die Geschichte, 28:65-75)  


Zum Aszendenten

„Von seiner* Art war auch Abraham. (Damals) als er mit gesundem (nicht an Zweifel und Unglauben krankendem) Herzen (qalb saliem) zu seinem Herrn kam! "(Damals) als er zu seinem Vater und seinen Leuten sagte: ""Was verehrt ihr?" Wollt ihr in lügenhafter Weise (andere) Götter an Gottes Statt haben? "Was meint ihr denn von dem Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun)? (Wollt ihr ihn nicht als euren alleinigen Gott anerkennen?)""" Und er warf einen Blick auf die Sterne "und sagte: ""Ich bin krank""." Da kehrten sie ihm den Rücken (und ließen ihn allein zurück). "Er wandte sich nun ihren Göttern zu mit den Worten: ""Wollt ihr (denn) nicht essen (was man euch vorsetzt)?" "Warum sprecht ihr nicht?""" Und er wandte sich gegen sie und schlug mit der Rechten (auf sie) ein. Da kamen sie eilends auf ihn zu. "Er sagte: ""Wollt ihr (denn) etwas verehren, was ihr (selber zurecht) meißelt," "wo doch Gott euch, und was ihr macht, geschaffen hat?""" "Sie sagten: ""Errichtet für ihn einen Bau und werft ihn in das lodernde Feuer!""" Sie wollten eine List gegen ihn anwenden. Aber wir bewirkten, daß sie (selber) es waren, die unterlagen (fa-dscha`alnaahumu l-asfaliena).“

*Seiner bezieht sich hier auf Noah.

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Die in Reih und Glied stehen, 37:83-98)  


Zu Merkur

„Sag: Ihr Leute der Schrift! Warum glaubt ihr nicht an die Zeichen Gottes? Gott ist Zeuge über das, was ihr tut. Sag: Ihr Leute der Schrift! Weshalb haltet ihr (Leute), die gläubig sind, vom Wege Gottes ab, indem ihr wünscht, daß er krumm sei (statt gerade), wo ihr doch Zeugen (der göttlichen Wahrheit) seid? Gott gibt wohl acht auf das, was ihr tut.“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Die Sippe Imrans, 3:98-99)  


Zu Venus

"Und (Gott sagte): ""Adam! Verweile du und deine Gattin im Paradies, und eßt (Früchte), von wo ihr wollt! Aber naht euch nicht diesem Baum, sonst gehört ihr zu den Frevlern!""" "Da flüsterte ihnen der Satan (böse Gedanken) ein, um ihnen kundzutun, was ihnen von ihrer Scham (bis dahin) verborgen war. Und er sagte: ""Euer Herr hat euch diesen Baum nur verboten, (um zu verhindern) daß ihr zu Engeln werdet oder (sonst) zu Wesen, die ewig leben.""" "Und er schwur ihnen (und beteuerte): ""Ich rate euch gut.""" "Und so beschwatzte er sie (fa-dallaahumaa), indem er (sie) betörte. Als sie nun von dem Baum gegessen hatten, wurde ihnen ihre Scham kund, und sie begannen, Blätter (von Bäumen) des Paradieses über sich zusammenzuheften. Und ihr Herr rief ihnen zu: ""Habe ich euch nicht jenen Baum verboten und euch gesagt: Der Satan ist euch ein ausgemachter Feind?""" "Sie sagten: ""Herr! Wir haben (indem wir dein Verbot mißachteten) gegen uns selber gefrevelt. Wenn du uns nicht vergibst und dich unser erbarmst, werden wir (dereinst) zu denen gehören, die den Schaden haben.""" "Gott sagte: ""Geht hinab (auf die Erde)! Ihr seid (künftig) einander feind. Und ihr sollt auf der Erde (euren) Aufenthalt haben, und Nutznießung auf eine (beschränkte) Zeit.""" "Er sagte: ""Auf ihr werdet ihr leben und auf ihr sterben, und aus ihr werdet ihr (dereinst bei der Auferstehung wieder) hervorgebracht werden.""" Ihr Kinder Adams! Wir haben Kleidung auf euch herabgesandt, daß sie eure Scham verberge, und Schmuck. Aber die Kleidung der Gottesfurcht, die ist besser (als die Kleidung, die nur äußerlich die Scham verhüllt). Das ist (eines) von den Zeichen Gottes. Vielleicht würden sie sich mahnen lassen. Ihr Kinder Adams! Lasset der Satan euch nur nicht in Versuchung führen, wie er (einst) eure Stammeltern (in Versuchung geführt und) aus dem Paradies vertrieben hat, indem er ihnen (gewissermaßen) ihre Kleider auszog, um sie ihre Scham sehen zu lassen! Er und seine Sippschaft (qabiel) sehen euch, wobei ihr sie nicht seht. Denen, die nicht glauben, haben wir die Satane zu Freunden gemacht. "Und wenn sie etwas Abscheuliches begehen, sagen sie: ""Wir haben es als Brauch unserer Väter vorgefunden, und Gott hat es uns befohlen."" Sag: Gott befiehlt nichts Abscheuliches. Wollt ihr (denn) gegen Gott etwas aussagen, wovon ihr kein Wissen habt?" Sag: Mein Herr hat befohlen, Gerechtigkeit zu üben, und (er hat befohlen) ihr sollt euer Antlitz bei jeder Kultstätte (auf ihn) richten und zu ihm beten, indem ihr euch in eurem Glauben ganz auf ihn einstellt. So wie er euch (bei eurer Erschaffung) ein erstes Mal gemacht hat, werdet ihr (dereinst bei der Auferstehung durch Gottes Allmacht zum Dasein) zurückkehren. Einen Teil (von den Menschen) hat er rechtgeleitet. An einem (anderen) Teil ist der Irrtum (der ihm vorherbestimmt war) in Erfüllung gegangen. Sie haben sich die Satane an Gottes Statt zu Freunden genommen und meinen, sie seien rechtgeleitet. Ihr Kinder Adams! Legt bei jeder Kultstätte euren Schmuck an, und eßt und trinkt! Und seid (dabei) nicht verschwenderisch! Gott liebt diejenigen nicht, die nicht maßhalten. Sag: Wer hat (etwa) den Schmuck Gottes verboten, den er für seine Diener hervorgebracht hat, und die guten Dinge, die (euch von Gott) beschert sind? Sag: sie stehen im diesseitigen Leben denen zu, die glauben, (und) in Sonderheit am Tag der Auferstehung (zum Genuß im Paradies) (khaalisatan yauma l-qiyaamati). So machen wir die Zeichen klar für Leute, die Bescheid wissen. Sag: Mein Herr hat nur die abscheulichen Handlungen verboten, (gleichviel) was davon äußerlich sichtbar oder verborgen ist, ferner die Sünde (ithm), und in unberechtigter Weise gewalttätig zu sein (baghy), und daß ihr Gott (andere Götter) beigesellt, wozu er keine Vollmacht herabgesandt hat, und daß ihr gegen Gott etwas aussagt, wovon ihr kein Wissen habt. Jede Gemeinschaft (umma) hat eine (bestimmte) Frist. Und wenn (über die Angehörigen einer Gemeinschaft) ihre Frist kommt, bleiben sie (auch) nicht eine Stunde (hinter ihr) zurück, noch gehen sie (ihr) voraus. Ihr Kinder Adams! Wann immer Gesandte aus euren eigenen Reihen zu euch kommen, um euch meine Zeichen auszurichten, brauchen diejenigen, die gottesfürchtig sind und tun, was recht ist (aslaha), (wegen des Gerichts) keine Angst zu haben, und sie werden (nach der Abrechnung am jüngsten Tag) nicht traurig sein. Diejenigen aber, die unsere Zeichen für Lüge erklären und sie hochmütig ablehnen, werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen.“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Die Höhen, 7:19-36)  


Zu Mars

„Ertrage geduldig, was sie sagen! Und gedenke unseres (unermüdlich) tätigen Dieners David! Er war (wahrhaft) bußfertig. Wir machten im Verein mit ihm die Berge dienstbar, so daß sie (mit ihm zusammen uns) abends und bei Sonnenaufgang priesen. Ebenso die Vögel in Scharen. - Alle waren sie ihm gehorsam. - Und wir festigten seine Königsherrschaft und gaben ihm die Weisheit und die Fähigkeit, Streitfälle zu entscheiden (fasla l-khitaabi). Ist dir nicht die Geschichte von denen, die miteinander stritten (nabau l-khasmi), zu Ohren gekommen? (Damals) als sie (über die Mauer) in das Gebetsgemach einstiegen (tasauwaruu l-mihraaba)! "(Damals) als sie bei David eintraten. Da fürchtete er sich vor ihnen. Sie (aber) sagten: ""Hab keine Angst! (Wir sind) zwei Prozeßgegner, von denen der eine dem andern Gewalt angetan hat. Entscheide nun zwischen uns nach der Wahrheit, laß dir keine Abweichung zuschulden kommen (laa tuschtit) und führe uns auf den rechten Weg!" "Der da, mein Bruder, hat neunundneunzig Schafe. Ich (dagegen) habe (nur) ein einziges Schaf. Nun sagte er zu mir: ""Vertraue es mir an!"" und setzte mir mit (diesem) seinem Ansinnen stark zu (wa-`azzanie fie l-khitaabi).""" "David sagte: ""Er hat dir in der Tat unrecht getan, indem er (zusätzlich) zu seinen Schafen (auch noch) dein Schaf haben wollte. Viele von denen, die über gemeinsames Eigentum verfügen (mina l-khulataai), tun ihren Partnern Gewalt an, ausgenommen diejenigen, die glauben und tun, was recht ist, - und das sind (nur) wenige."" Und David meinte, wir hätten ihn (selber mit diesem Streitfall) einer Prüfung unterworfen. Da bat er seinen Herrn um Vergebung, fiel, indem er sich (gleichzeitig) verneigte, nieder (kharra raaki`an) und tat Buße." Und wir vergaben ihm dies(e seine Verfehlung, deretwegen er uns um Vergebung bat). Und bei uns (im Jenseits) steht er in einem nahen Verhältnis (zu uns) und hat eine schöne Einkehr. David! Wir haben dich als Nachfolger (früherer Herrscher) auf der Erde eingesetzt. Entscheide nun zwischen den Menschen (über die du zu gebieten hast) nach der Wahrheit und folge nicht der (persönlichen) Neigung (von dir), damit sie dich nicht vom Wege Gottes ab in die lrre führt! Diejenigen, die vom Wege Gottes abirren, haben (dereinst) eine schwere Strafe zu erwarten. (Das geschieht ihnen) dafür, daß sie den Tag der Abrechnung vergessen haben. Und wir haben den Himmel und die Erde, und (alles) was dazwischen ist, nicht umsonst geschaffen. Das meinen (nur) diejenigen, die ungläubig sind. Wehe denen, die ungläubig sind: Sie werden in das Höllenfeuer kommen! Oder sollen wir (etwa) diejenigen, die glauben und tun, was recht ist, denen gleichsetzen, die (überall) auf der Erde Unheil anrichten, oder die Gottesfürchtigen denen, die ein sündhaftes Leben führen? (Der Koran ist) eine von uns zu dir hinabgesandte, gesegnete Schrift (und wird den Menschen verkündet), damit sie sich über seine Verse Gedanken machen, und damit diejenigen, die Verstand haben, sich mahnen lassen. Und wir schenkten dem David den Salomo. Welch trefflicher Diener (Gottes)! Er war (wahrhaft) bußfertig. (Damals) als ihm abends die leichtfüßigen, schnell laufenden (Pferde) vorgeführt wurden! "Da sagte er: ""Ich habe mich der Liebe zu den Gütern (dieser Welt) ergeben und darüber versäumt, meines Herrn zu gedenken bis zu dem Zeitpunkt, da die Sonne sich hinter dem Vorhang (der Nacht) verbarg." "Bringt sie mir nochmals her!"" Und er begann, (ihnen bewundernd) über Schenkel und Hals zu streichen." Wir unterwarfen Salomo ja auch einer Prüfung und setzten ein leibhaftiges Ebenbild (von ihm) auf seinen Thron. Daraufhin tat er Buße. "Er sagte: ""Herr! Vergib mir und schenk mir eine Königsherrschaft, wie sie nach mir niemandem (mehr) anstehen wird! Du bist gewohnt zu schenken (al-wahhaab).""" Und wir machten ihm den Wind dienstbar, daß er auf seinen Befehl sanft dahineilte, wo er es haben wollte. Und die Satane (machten wir ihm dienstbar), die auf verschiedene Weise beim Bau (von Häusern und Palästen) oder als Taucher tätig waren (kulla bannaain wa-ghauwaasin), und andere, in Fesseln aneinandergebunden. "(Und wir sagten zu ihm:) ""Das (alles) schenken wir (dir). Erweise dich nun (damit anderen gegenüber) als Wohltäter oder übe (im Austeilen) Zurückhaltung! (Du kannst frei darüber verfügen) ohne abzurechnen.""" Und bei uns (im Jenseits) steht er in einem nahen Verhältnis (zu uns) und hat eine schöne Einkehr.“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Sad, 38:17-40)  


Zu Jupiter

"Und als Moses die Frist zu Ende geführt hatte und mit seinen Angehörigen dahinzog, nahm er auf der Seite des Berges ein Feuer wahr. Er sagte zu seinen Angehörigen: ""Bleibt (hier stehen) Ich habe ein Feuer wahrgenommen. Vielleicht kann ich euch (nähere) Nachricht darüber bringen, oder ein brennendes Scheit (davon) (dschazwatin mina n-naari). Vielleicht könnt ihr euch (daran) wärmen.""" "Als er dann hinkam, wurde ihm auf der rechten Talseite auf dem (von Gott) gesegneten Stück Land (buq`a) vom Baum her zugerufen: ""Moses! Ich bin Gott, der Herr der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun).""" "Und (weiter wurde zugerufen). ""Wirf deinen Stock!"" Als er nun sah, daß er in Bewegung geriet, wie wenn er ein Dschinn (dschaann) wäre, kehrte er den Rücken (um zu fliehen), ohne sich (noch einmal) umzuwenden. (Da rief es ihm zu:) ""Moses! Komm her und hab keine Angst! Dir wird nichts geschehen." "(Und) stecke deine Hand in deinen Hemdschlitz (dschaib), dann kommt sie weiß (wieder) heraus, ohne daß (es) etwas Schlimmes wäre! Und nimm dich zusammen und sei nicht (so) ängstlich! Das sind nun zwei Beweise deines Herrn für Pharao und seine Vornehmen (mala`). Sie sind frevlerische Leute.""" "Er sagte: ""Herr! Ich habe jemand von ihnen umgebracht. Deshalb fürchte ich, daß sie mich töten werden." "Mein Bruder Aaron ist nun gewandter im Ausdruck als ich. Schick ihn zur Unterstützung mit mir, damit er mich (in meinem Auftrag) bestätigt! Ich fürchte (nämlich), daß sie mich der Lüge zeihen werden.""" "Gott sagte: ""(Gut.) Wir werden dir durch deinen Bruder Kraft verleihen (sa-naschuddu `adudaka). Und wir geben euch beiden Vollmacht, so daß sie euch nicht beikommen werden (wenn ihr) mit unseren Zeichen (zu ihnen kommt). Ihr, und die euch folgen, werden Sieger sein.""" "Als dann Moses mit unseren Zeichen als klaren Beweisen (baiyinaat) zu ihnen kam, sagten sie: ""Das ist nichts als Zauberei, die (von ihm) ausgeheckt worden ist. Wir haben nicht gehört, daß es so etwas bei unseren Vorvätern gegeben hätte.""" "Moses sagte: ""Mein Herr weiß sehr wohl, wer von ihm her (den Menschen) die rechte Leitung bringt, und wem die letzte Behausung (`aaqibatu d-daari) zuteil wird. Den Frevlern wird es nicht wohl ergehen.""" "Pharao sagte: ""Ihr Vornehmen (mala)! Ich weiß euch keinen anderen Gott als mich (selber). Haamaan! Erhitze mir Lehm (und brenn ihn zu Ziegeln) und mach mir (daraus) ein (hochragendes) Schloß (sarh)! Vielleicht kann ich dann zum Gott Moses emporsteigen (attali`u). Ich bin aber der Meinung, daß er ein Lügner ist.""" Und er und seine Truppen gebärdeten sich auf der Erde unberechtigterweise hochmütig und meinten, sie würden (dereinst) nicht zu uns zurückgebracht. Da kamen wir (mit einem Strafgericht) über ihn und seine Truppen und warfen sie ins Meer. Schau nur, wie das Ende der Frevler war! Und wir machten sie zu Vorbildern (des Unglaubens), die (die Menschen) zum Höllenfeuer rufen. Und am Tag der Auferstehung wird ihnen nicht geholfen werden.  Und wir haben sie hier im Diesseits mit Fluch verfolgt. Und am Tag der Auferstehung werden sie (allgemein) verabscheut werden (hum mina l-maqbuuhiena).“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Die Geschichte, 28:29-42)  


Zu Saturn

„Denen, die ungläubig sind und (ihre Mitmenschen) vom Wege Gottes abhalten, läßt Gott ihre Werke fehlgehen (so daß sie damit nicht zum Ziel kommen). Denen aber, die glauben und tun, was recht ist, und die an das glauben, was auf Muhammad (als Offenbarung) herabgesandt worden ist - es ist (ja) die Wahrheit (und kommt) von ihrem Herrn -, denen tilgt er ihre schlechten Taten und bringt alles für sie in Ordnung (aslaha baalahum). Dies (geschieht) deshalb, weil diejenigen, die ungläubig sind, dem folgen, was nichtig ist, und weil diejenigen, die glauben, der Wahrheit folgen (die) von ihrem Herrn (kommt). So stellt Gott den Menschen (in Form von Sentenzen) ihr Wesen dar. Wenn ihr (auf einem Feldzug) mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken! Wenn ihr sie schließlich vollständig niedergekämpft habt (athkhantumuuhum), dann legt (sie) in Fesseln, (um sie) später entweder auf dem Gnadenweg (mannan) oder gegen Lösegeld (freizugeben)! (Haut mit dem Schwert drein) bis der Krieg (euch) von seinen Lasten befreit (und vom Frieden abgelöst wird)! Dies (ist der Wortlaut der Offenbarung). Wenn Gott wollte, würde er sich (selber) gegen sie helfen (la-ntasara minhum). Aber er möchte (nicht unmittelbar eingreifen, vielmehr) die einen von euch (die gläubig sind) durch die anderen (die ungläubig sind) auf die Probe stellen. Und denen, die um Gottes willen getötet werden, wird er ihre Werke nicht fehlgehen lassen (so daß sie damit nicht zum Ziel kommen würden). Er wird sie rechtleiten, alles für sie in Ordnung bringen (yuslihu baalahum) und sie ins Paradies eingehen lassen, das er ihnen zu erkennen gegeben hat.
Ihr Gläubigen! Wenn ihr Gott helft, hilft er (auch) euch und festigt eure Füße (so daß ihr keinen Fehltritt macht). Diejenigen aber, die ungläubig sind, -nieder mit ihnen! Gott läßt ihre Werke fehlgehen (so daß sie damit nicht zum Ziel kommen). Dies (geschieht ihnen) deshalb, weil ihnen zuwider ist, was Gott (als Offenbarung) herabgesandt hat. Er macht darum ihre Werke hinfällig. Sind sie denn nicht im Land umhergezogen, so daß sie schauen konnten, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Gott hat die Vernichtung über sie hereinbrechen lassen. Den (zeitgenössischen) Ungläubigen wird es ähnlich ergehen (wa-lil-kaafiriena amthaaluhaa). Dies deshalb, weil Gott der Schutzherr (maulaa) derer ist, die glauben, und weil die Ungläubigen keinen Schutzherrn haben.
Gott läßt diejenigen, die glauben und tun, was recht ist, (dereinst) in Gärten eingehen, in deren Niederungen Bäche fließen. Die Ungläubigen aber genießen (ihr kurz befristetes Dasein) und verleiben sich (gedankenlos) ihre Nahrung ein, wie das Vieh es tut. Sie werden ihr Quartier im Höllenfeuer haben.“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Muhammad, 47:1-12)  

 

Darüber hinaus finden sich viele Passagen im Koran, die sich direkt auf die Astrologie beziehen lassen, wie beispielsweise diese hier:


Zur Astrologie

„Und er ist es, der euch die Sterne gemacht hat, damit ihr euch durch sie in der Finsternis des Festlandes und des Meeres zurechtfindet. Wir haben die Zeichen auseinandergesetzt für Leute, die Bescheid wissen.“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Das Vieh, 6:97) 


„Und den Tag und die Nacht hat er in euren Dienst gestellt, desgleichen die Sonne und den Mond. Und (auch) die Sterne sind durch seinen Befehl (amr) (euch) dienstbar gemacht. Darin liegen Zeichen für Leute, die Verstand haben.“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Die Biene, 16:12)  


„Habt ihr nicht gesehen, daß Allah (alles), was im Himmel, und was auf der Erde ist, in euren Dienst gestellt und euch mit seinen Gnadengaben (ni`am) - äußerlich sichtbar und im Verborgenen - reichlich bedacht hat? Und unter den Menschen gibt es welche, die in (ihrem) Unverstand, ohne Rechtleitung und erleuchtende Offenbarungsschrift, über Allah streiten.“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Luqman, 31:20)  


Zu Sternzeichen / Fixsternen

„Und wir haben doch am Himmel Türme* angebracht, und haben ihn für die, die ihn anschauen, (mit leuchtenden Gestirnen) geschmückt,“

* mit Türmen sind Sternenkonstellationen, d.h. unsere Sternzeichen oder Fixsterne gemeint.

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Der steinige Teil, 15:16)  


„Voller Segen ist er (tabaaraka), der am Himmel Türme, und der daran eine Leuchte (des Tages) und einen (bei Nacht) hell scheinenden Mond angebracht hat. Er ist es, der bestimmt hat, daß Tag und Nacht einander ablösen. (Lauter Zeichen seiner Allmacht und Güte) für Leute, die sich mahnen lassen oder dankbar sein wollen.“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Die Rettung, 25:61-62)  


„Und daß er der Herr des Sirius ist?“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Der Stern, 53:49)  


Zu Neumonden

„Man fragt dich nach den Neumonden. Sag: Sie sind (von Gott gesetzt als) feste Zeiten für die Menschen, und für die Pilgerfahrt. Und die Frömmigkeit besteht nicht darin, daß ihr von hinten in die Häuser geht. Sie besteht vielmehr darin, daß man gottesfürchtig ist. Geht also zur Tür in die Häuser, und fürchtet Gott! Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergehen.“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Die Kuh, 2:189)  


Zu rückläufigen und nicht sichtbaren Planeten / Sternen
(invisible planets or disappearing stars)

„Nein doch! Ich schwöre bei den rückläufigen (Planeten) (? bil-Khunnas), die (am Himmelsgewölbe) dahinziehen und (immer wieder) ihr Versteck aufsuchen (und unsichtbar werden) (? al-kunnasi),“

(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure Das Einhüllen, 81:15-16)